Monheim am Rhein, den 18.10.2017

Schule am Lerchenweg

 

Offene Ganztagsschule in Monheim am Rhein

 

 

Schulprofilhule

 

     
 

 
         
 

Das Schulgebäude

Gebaut in den späten 1960er Jahren, komplett kernsaniert 2005 und wiederholt den aktuellen schulischen Anforderungen entsprechend umgebaut (2010-2014), steht den Schülerinnen und Schülern der Schule am Lerchenweg ein von innen rundum modernes, freundliches, helles und funktionales Schulgebäude zur Verfügung.

Auch die technische Ausstattung (Netzwerk- und Internetanschlüsse einschließlich WLAN in allen Räumen) ist vorbildlich.

 

 

 
 

Das Foyer

Das großzügige Foyer ist gleichzeitig ein Raum für Veranstaltungen, Vorführungen und Ausstellungen.

 

 

 
 

Der Pausenhof

Das Außengelände verfügt über mehrere Spiel- und Klettergeräte sowie über eine Garage, in der zusätzliche Spielgeräte für die "bewegte Pause" gelagert werden. Im Jahr 2013 erhielt der Schulhof im Rahmen einer umfassenden Schulhofsanierung viele neue attraktive Spiel- und Bewegungsflächen.

 

 

 

 
 

Die Klassenräume

Die Kinder der Schule am Lerchenweg werden in 12 Klassen (3 pro Jahrgang) unterrichtet. Alle Klassenräume sind ausreichend groß, hell und modern ausgestattet. Fast alle Klassen verfügen inzwischen über neues Mobiliar und sog. interaktive Tafeln.

Neben den Klassenräumen gibt es weitere Fachräume, einen PC-Raum, eine Bücherei und einen Inklusionsraum.

 

 

 
 

Die Gruppenräume

Zu jeder Ganztagsklasse gehört neben dem Klassenraum ein zusätzlicher Gruppenraum, der direkt an das Klassenzimmer angebunden ist. So hat jede Ganztagsklasse "ihren ganz persönlichen Lern- und Lebensraum".

 

 

 
 

Der Anbau (2015)

Die konstant hohe Schülerzahl in Verbindung mit der Umgestaltung zur inklusiven Schule und dem Konzept der Ganztagsklassen machte neue und erweitere Räumlichkeiten erforderlich. Seit Beginn des Schuljahres 2015/16

stehen uns diese nun zur Verfügung: modern, hell, großzügig, freundlich ... ein schöner Platz zum Lernen!

 

 

 
 

Die Sporthalle

Der Schule am Lerchenweg steht eine eigene Sporthalle täglich bis 16.00 Uhr zur Verfügung.

 

 

 
 

Die Mensa

Eine Kooperation mit der benachbarten Peter-Ustinov-Gesamtschule ermöglicht es der Schule, den dortigen Mensabereich für das Essen der Ganztagskinder und Großveranstaltungen zusätzlich nutzen zu können.

 

   
 

 

Die Schule am Lerchenweg - ein kurzer Überblick

Die Schule am Lerchenweg ist eine relativ junge Schule, die erst zum Schuljahr 2005/06 ihren Betrieb aufgenommen hat.

 

Sie wurde auf den Fundamenten zweier alter Monheimer Schulen aufgebaut, der Sandberg- und der Wilhelm-Busch-Schule. Beide Schulen liefen zum Schuljahr 2005/06 in der Form aus, das sie keine neuen Schüler mehr aufnahmen und folglich mit Ablauf des Schuljahres 2007/08 endgültig geschlossen wurden. Hintergrund dieser Auflösung waren zu geringe Schülerzahlen an beiden Schulen in Verbindung mit dringend sanierungsbedürftigen Schulgebäuden.

 

Die neue Schule am Lerchenweg sollte als Nachfolger die guten Ansätze beider Schulen zu einem neuen Konzept zusammenführen. Sie erhielt dafür ein grundsaniertes, also fast neues Gebäude an einem neuen Standort im Stadtviertel Sandberg und soll langfristig als dreizügige Grundschule geführt werden.

 

Als besondere Herausforderung beim Neuaufbau stellten sich die zwei grundsätzlich verschiedenen Schuleinzugsbereiche und die Verteilung der Schülerzahlen im Stadtgebiet Monheims dar:

Wilhelm-Busch-Schule:

Gebiet mit Erneuerungsbedarf und einem Migrantenanteil von über 80 % und einem hohen Anteil sozial benachteiligter Familien. Hier wohnen mittel- und langfristig die meisten Schüler der neuen Schule am Lerchenweg.

Sandbergschule:

Mittelständisches Wohngebiet mit einem sehr geringen Migrantenanteil und überwiegend bildungsnahen Familien. Die Geburtenrate ist hier seit langer Zeit und anhaltend rückläufig. Auch zukünftig sind verhältnismäßig wenig Schüler aus diesem Gebiet zu erwarten.

 

Räumlich liegt das neue Schulgebäude im Stadtviertel Sandberg, was aufgrund der beschriebenen Verteilung der Schülerzahlen im Stadtgebiet für die meisten Schüler einen längeren Schulweg erforderlich macht. Aus diesen Gründen war es wenig verwunderlich, dass Eltern und Kollegien beider Schulen dem Neuanfang 2005 zunächst skeptisch entgegen sahen. Dennoch wurde die Entscheidung der Stadt Monheim begrüßt, nicht eine der beiden Schulen weiterzuführen, sondern unter den gegebenen Bedingungen eine neue Schule zu gründen und die Schulleiterstelle extern neu zu besetzen.

 

Die Aufgabe des damals neu zusammengesetzten Kollegiums bestand darin, für die neue Schule ein eigenständiges Profil und gemeinsam mit Kollegium und Elternschaft ein neues Schulprogramm zu entwickeln, dass dem gesamten Schuleinzugsbereich gerecht wird.

 

Die Schule wurde von Beginn an als Offene Ganztagsschule mit drei Gruppen geführt. Aufgrund der hohen Nachfrage und unseres in Monheim einmaligen Ganztagskonzeptes sind es inzwischen neun Gruppen, die als sog. „Ganztagsklassen“ geführt werden, ein für Monheim und darüber hinaus einmaliges Konzept. Inzwischen werden mehr als 2/3 unserer Schüler ganztägig beschult. Der Ausbau zu einer vollständigen Ganztagsschule ist bis zum Beginn des Schuljahres 2020/21 vorgesehen.

 

Der Migrationsanteil der Schule liegt heute bei ca. 64 %. Fördermaßnahmen für diese Schülergruppe haben demnach am Lerchenweg einen hohen Stellenwert. Zusätzlich kommen viele Schüler ohne Migrationshintergrund aus sozial benachteiligten Familien und bringen viele außerschulische Probleme mit, die sie oft am Lernen hindern.

 

Auf der anderen Seite besuchen Schüler aus bildungsnahen Familien unsere Schule und wollen von „ihrer“ Schule so gefordert werden, wie es ihrem Bildungsstand entspricht. Selbstverständlich zeigt sich unsere Schule auch dafür offen, damit alle Kinder entsprechend ihrer jeweiligen individuellen Voraussetzungen gefordert und gefördert werden können.

 

Das Raumangebot ist insgesamt angemessen. Auch für die den Unterricht ergänzende Fördermaßnahmen, für AG´s im Ganztag, für Elterngespräche, für Dienstbesprechung etc. stehen Räume zur Verfügung.Der Herausforderung von bisher neun Ganztagsklassen begegnet die Schule durch neue und innovative Raumkonzepte sowie modernen und flexibel einsetzbaren Möbeln.

 

Blickt man auf die Anmeldezahlen für die Schuljahre 2008/09 bis 2017/18, so scheint es der Schule gelungen zu sein, bei der Monheimer Elternschaft als Grundschule Anerkennung gefunden zu haben. Die dreizügige Grundschule war in diesen Jahren voll ausgelastet, musste sogar in nicht unerheblicher Anzahl Schüler ablehnen.

 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Eltern, Mitarbeiter und vor allem die Schüler die neue Schule angenommen haben und ein „Wir-Gefühl“ deutlich wahrzunehmen ist. Der Rückhalt und die Unterstützung unserer Arbeit in der Öffentlichkeit (Eltern, Verwaltung, Politik, Kitas, außerschulische Partner) ist spürbar und bestärkt uns darin, unsere Arbeit gewohnt engagiert fortzusetzen.

 

 

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