Möglich wird dies durch ein EU-Schulobstprojekt, für das die Schule am Lerchenweg als eine von 450 Grundschulen in NRW vor einem Jahr den Zuschlag erhielt. Möglich wird dies aber auch, weil die Schule Eltern finden konnte, die jeden Morgen an den Lerchenweg kommen, um das Obst zu waschen und in mundgerechte Stücke zu schneiden, damit die Kinder es zur Frühstückzeit um 9.30 Uhr problemloser essen können.
„Die Bereitstellung des Obstes als „Fingerfood“ hilft den Lehrkräften und Erziehern dabei, den Kinder das Obst schmackhaft zu machen“, weiß Schulleiter Achim Nöhles zu berichten. „Das ist wichtig, denn auf diese Art und Weise sind fast alle Kinder bereit, selbst noch nicht bekannte Obst- und Gemüsesorten wie Mangos oder Kohlrabi zu probieren und mit etwas Glück „als lecker“ zu empfinden. Dann greifen sie auch am nächsten Tag wieder beherzt zu.“
Sorgfalt ließ die Schule auch bei der Auswahl des Lieferanten walten. „Wir wollten Obst aus der Umgebung, wann immer möglich an Bäumen und Sträuchern in der Nähe gereift. Erdbeeren im Winter gibt es dann natürlich nicht. Aber das ist auch gut so“, fasst die Schulobstbeauftrage und Sozialpädagogin der Schule Corinna Hartmann die Zielsetzung zusammen. Fündig wurde die Schule bei der Bergischen Bauernscheune der Familie Conrads in Leichlingen, die auf eigenen 18 ha großen Plantagen unterschiedliche Obstsorten anbaut.
„Das Projekt ist ein großer Erfolg, weil so alle Kinder vollkommen unabhängig vom sonstigen Lebensstandard täglich mindestens eine Portion gesundes Obst oder Gemüse bekommen“, freut sich auch der Schulpflegschaftsvorsitzende Patrick Landwehr. Er hofft, dass die Schule das Projekt nach Ablauf der ersten Projektphase im Sommer 2011 fortsetzen kann. Die Zeichen dafür stehen laut Angaben der Landesregierung gut. Weitere Infos findet man auch im Internet unter:
www.schulobst.nrw.de


